Vorschau Spielzeit 2022

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Hals über Kopf verliebt sich der nichts ahnende Franz in die schöne Coppélia, als er sie eines Tages am Fenster seines Nachbarhauses erblickt. Nur Pech, dass Coppélia das Geschöpf des Automatentüftlers Coppélius ist, der zudem magische Ambitionen hat – und dass Franz Verlobte Swanilda eifersüchtig auf die neue Geliebte ist. Misstrauisch geworden dringt Swanhilda zusammen mit ihren Freundinnen in das Nachbarhaus ein und entdeckt, dass die junge Frau am Fenster nur eine Puppe ist. Mit der Absicht, ihrem Verlobten Franz eine Lehre zu erteilen, verkleidet sie sich als Coppélia. Franz schleicht sich ebenfalls ins Haus, um seinen neuen Schwarm näher kennen zu lernen. Auch der alte Coppélius hat einen Plan. Er will Franz verzaubern, um mit dessen Seele sein Automatengeschöpf zum Leben zu erwecken. Zum Glück weiß Swanilda, in der Rolle der Puppe Coppélia, dies zu verhindern.

 

Ballett in zwei Akten mit Musik von Leo Delibes, Choreographie und Inszenierung Sarah Weber

Coppelia

Feuervogel

Prinz Iwan jagt den Feuervogel und gelangt so in den Garten des bösen Zauberers Katscheij. Am Zauberbaum fängt er den Feuervogel, der bitter klagt und um seine Freiheit bittet. Als der Prinz ihm diese gewährt, erhält er zum Dank eine Feder, der magische Kräfte innewohnen und die bei Gefahr den Feuervogel herbeiruft.

Sechs  Jungfrauen, die vom Zauberer Katscheij gefangen gehalten werden, kommen in den Garten und tanzen um den Zauberbaum. Unter ihnen die Prinzessin Zarewna, in die sich Iwan unsterblich verliebt. Drohende Signale künden das Erscheinen Katscheijs und seiner Dämonen an. Sie bedrängen Iwan Zarewitsch und wollen ihn töten. In höchster Not ruft er mit der geschenkten Feder den Feuervogel. Dieser kommt ihm zu Hilfe, indem er Kastschej und die Dämonen mit magischer Musik zum Tanzen zwingt und sie anschliessend mit einem Lied in tiefen Schlaf singt. Der Feuervogel zeigt Iwan unter den Wurzeln des Zauberbaums das goldene Riesenei, in dem Katscheij seine Seele aufbewahrt. Der Prinz zerschlägt das Ei, die Macht des Zauberers ist gebrochen und er zerfällt mit seinen Dämonen zu Staub. Die gefangenen Jungfrauen sind befreit. Prinzessin Zarewna und Iwan Zarewitsch sind vereint.

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Alice im Wunderland

Was für ein langweiliger Nachmittag! Während ihre Freundin ihr im Garten unter einem Baum vorliest, befällt Alice eine bleierne Müdigkeit und sie schläft schließlich ein. Plötzlich sitzt sie allein unter dem Baum und hört eine Stimme. Sie gehört einem weißen Kaninchen, das ein Jackett trägt und murmelt, es komme zu spät, während es auf ständig auf seine Uhr sieht. Alice traut ihren Augen kaum. Doch schon ist das merkwürdige Tier in einem Baumstamm verschwunden. Seit wann gibt es denn dort eine Tür? Ratlos und neugierig folgt Alice dem Kaninchen – und landet in einer Zauberwelt. Hier trifft sie nicht nur das weiße Kaninchen wieder sondern lauter seltsame Gestalten wie die Grinsekatze, den Hutmacher, die Haselmaus und die blaue Raupe. Sie nimmt an einer Teeparty mit der verrückten Herzogin teil und spielt Croquet mit Flamingoschlägern am Hofe der Herzkönigin. Gerade als ein Streit zwischen Alice und den Spielkartenwächtern ausbricht, wer die Törtchen der ehrenwerten Königin aufgegessen hat, erwacht Alice im elterlichen Garten neben ihrer Freundin. Was für ein fantastischer Traum.